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Ansprechpartner
Dr.-Ing. Olga Zechiel
Universitätsplatz 2
39106 Magdeburg
 
+49(0) 391 67 12046
 
+49(0) 391 67 12370
Allgemein sind die Bachelor- und Masterarbeiten zu den folgenden Themen möglich:
  • Minimalmengenschmierung,
  • Werkzeugentwicklung, -fertigung und -test,
  • Hochgeschwindigkeitsbearbeitung,
  • Mikrobearbeitung,
  • Verzahnungsbearbeitung und -messtechnik,
  • Bearbeitung von neuen schwer zerspanbaren Werkstoffen,
  • Prozesskettenoptimierung,
  • Auslegung messtechnischen Strategien,
  • Qualitätssicherung.
Aktuell sind folgende Themen zu vergeben:


Thema für Masterarbeit:
"Simulation der Oberflächengeometrie beim Drehfräsen"
Als kombiniertes Fertigungsverfahren weißt das Drehfräsen vor allem bei unsymmetrischen und schweren Bauteilen Vorteile auf. Durch die in der Industrie zunehmende Verwendung von mehrachsigen, multifunktionalen Bearbeitungs-zentren, eröffnen sich jedoch noch weitere Aufgabengebiete für das Verfahren im Bereich der Oberflächenstrukturierung.
Im Rahmen dieser Arbeit sollen speziell bei der Anwendung des Drehfräsens die Möglichkeiten der Oberflächensimulation diskutiert werden. Dazu ist eine Analyse der vielfältigen Prozessparameter und Randbedingungen vorzusehen. Nach Festlegung der Eingangsgrößen soll eigenständig mit Hilfe von MATLAB oder adäquaten Tools ein Simulationsprogramm entwickelt werden, dass die erzeugten Oberflächen-topographien visualisiert. Anhand ausgewählter Versuche sollen die Ergebnisse im Praxisversuch überprüft und die gefertigten Oberflächenstrukturen durch Konfokalmikroskopie vermessen werden.
Thema für Bachelorarbeit:
"Standweguntersuchungen beim Zerspanen spezieller Stahllegierungen"
Die Reduktion von Masse insbesondere im automobilen Rohbau im Hinblick auf geringen Kraftstoffverbrauch der Fahrzeuge erzwingt die Umsetzung verschiedenster Leichtbaukonzepte.
Eine Herangehensweise ist die Umsetzung von Werkstoffleichtbau, das heißt durch den Einsatz hochfester Werkstoffe kann in strukturrelevanten Bauteilen die Blechdicke reduziert werden.
Hierfür ist es erforderlich, die grundlegenden mechanisch-technologischen Eigenschaften weiter zu erforschen, besonders die der spanenden Bearbeitbarkeit.
Eine der wichtigsten Prozessgrößen ist der Werkzeugstandweg.
Die für die Schnittwertermittlung und Standwegoptimierung erforderlichen Versuche sollen experimentell durchgeführt werden.
Thema für Bachelorarbeit:
"Ultraschall unterstützte Bearbeitung von harten und spröden Werkstoffen"
Ultraschallunterstützte Verfahren werden hauptsächlich für die Bearbeitung extrem harter Materialien verwendet.
Durch die zusätzlich aufgebrachten Ultraschallschwingungen des Werkzeuges verbessert sich der Materialabtrag, steigert sich die erreichbare Oberflächenqualität und erhöht sich die Werkzeugstandzeit.
Prozessgestaltung des ultraschallunterstützten Fräsens/Schleifens für die hochgenaue Bearbeitung von Glas, keramischen Werkstoffen und Hartmetallen ist das Ziel der Bachelorarbeit.
Thema für Bachelorarbeit:
"Neue Prozessgestaltung bei der Bearbeitung halbsphärischer Bauteilen aus CoCr-Legierungen"
Maschinelle und manuelle Herstellung von halbsphärischen Bauteilen aus CoCr-Legierungen durch Drehen, Fräsen, Polieren erfordern eine hohe geometrische Genauigkeit und Oberflächengüte. Fertigungstoleranzen bei den Formen und Abmessungen sind meist nur in äußerst engen Grenzen erlaubt.
Multifunktional einsetzbare Werkzeugaufnahmen, spezielle Vorrichtungen, schwingungsstabile Werkstückspannsysteme bieten neue Möglichkeiten, um den steigenden Anforderungen an die Qualität und verbesserter Produktivität gerecht zu werden, sodass der Fertigungsprozess zuverlässiger und wirtschaftlicher wird.
Thema für Masterarbeit:
"Anwendung generativer Fertigungsverfahren zur Herstellung von Endprodukten"
Generative Fertigungsverfahren sind als relativ neue Verfahren auf dem Markt verfügbar. Durch den Einsatz der generativen Verfahren ist es möglich, die Produktentstehung in jeder Planungsphase sowohl mit physischen Prototypen als auch mit seriennahen Bauteilen zu unterstützen und so den Zeitraum der Entwicklung entscheidend zu verkürzen. Durch das Verfahrensprinzip des 3D-Schichtaufbaus (direktes schichtweises Aufbauen basierend auf 3D-Daten unter Nutzung physikalischer und/oder chemischer Einwirkungen – z.B. Laserlicht, Elektronenstrahl) besteht keine Geometriebeschränkung. Die Endprodukte werden aus unterschiedlichen Werkstoffen wie Kunststoff, Keramik und Metall schichtweise direkt aus CAD-Daten generiert.